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Auf ein Neues (und auf das Alte)

Frank Zöllner 04.09.2019

Nach der Saison ist vor der Saison - und umgekehrt. Wem das zu albern erscheint, der kennt das alljährliche Gefühl zwischen den Spielzeiten wahrscheinlich nur schlecht.

Da wir diesen Zirkel seit Jahren durchschreiten, sind an dieser Stelle einige Zeilen des Rückblicks, aber auch der Vorausschau unerlässlich.

Die zurückliegende Spielzeit brachte sowohl Licht als auch Schatten mit sich. Nach dem sensationellen Aufstieg beider Teams in die nächsthöhere Spielklasse konnte sich leider nur die erste Mannschaft in der 1. Kreisliga halten. Ein wesentlicher Garant für dieses - nicht so ohne Weiteres zu erwartende Ergebnis - war die oft zitierte mannschaftliche Geschlossenheit.

Allen voran natürlich Eric, unsere unbestrittene "Nummer 1". Mit ihm an der Spitze gelang es, in der Abschlusstabelle auf einem herausragenden fünften Platz zu landen. Erics Bilanz in der Einzelabrechnung war ebenfalls aller Ehren wert: Rang 3 war wohl das Topergebnis und damit auch die Bestätigung einer herausragenden Form. Ohne seine Mitstreiter Frank, Steffen und Sebastian wäre das Mannschaftsergebnis jedoch nicht möglich gewesen. Steffen und besonders Sebastian spielten dabei insbesondere in der Rückrunde stark auf. Glückwunsch zur erreichten Platzierung!

Unsere zweite Mannschaft fehlte dagegen mitunter das entscheidende Quäntchen Glück. Die Tabelle spricht zwar ein klares Bild, bei differenzierterer Betrachtung zeigt sich aber, dass es teilweise sehr eng zuging. "Wenn", "wäre" und "hätte" sind jedoch keine Kategorien, die am Ende zählen. Nüchtern zu konstatieren bleibt die Tatsache, dass die 1. Kreisklasse eben doch eine Nummer zu groß war. Lediglich Stephan konnte zum Abschluss eine positive Gesamtbilanz vorweisen, alle anderen Mitstreiter kämpften zwar wacker, sortierten sich aber dennoch teilweise deutlich im Minus ein.

In der neuen Saison wird sich jedoch an unserer Spielfreude nichts ändern. Ob nun 2. Kreisklasse oder 1. Kreisliga - die Herausforderungen sind nach wie vor enorm. In der zweiten Mannschaft geht es in erster Linie darum, Erfolgserlebnisse zu sammeln und die Truppe insgesamt zu festigen. Mit einer Platzierung in der oberen Tabellenhälfte wären am Ende sicher alle zufrieden.

Die erste Mannschaft kämpft sicher erneut gegen den Abstieg. Die Gegner sind allesamt nicht zu unterschätzen und den Bonus des Underdogs haben wir wahrscheinlich auch verloren. Nichtsdestotrotz brauchen wir uns nicht zu verstecken und können mit Selbstbewusstsein antreten. Den Stolperstein für den einen oder anderen Gegner darzustellen und dabei ausreichend Tabellenpunkte gegen den Abstieg zu sammeln - das muss unser Anspruch sein.

Wir wünschen allen Postsportlern eine gesunde und erfolgreiche Saison 2019/2020!